Die beiden Wortbestandteile „Öko“ und „Test“ standen für eine ökologische Ausrichtung und verlässliche Verbraucherberatung auf der Grundlage von fundierten Tests. Doch wofür steht das Heft heute?
verbraucher-report.com will angeblich helfen, bessere Kaufentscheidungen zu treffen und Fehlkäufe zu vermeiden. Tatsächlich werden wahllos Testsieger ausgerufen und durch die Verlinkung zu Amazon wird Geld verdient.
144 von 182 Produkten in der Juli Ausgabe sind „(sehr) gut“. Das ist gut für den Verkauf von Labeln und Anzeigen, aber nicht so gut für die Leserinnen, die Leser und die Umwelt.
dastestsiegel.de gibt sich professionell, seriös und transparent. Doch die Seite ist bestenfalls grober Unfug.
kaufvergleich.com behauptet, detaillierte und unvoreingenommene Testberichte anzubieten. Doch Tests haben wir auf der Seite nicht gefunden.
Es ist zwar nicht der einzige problematische im Heft. Aber es braucht eigentlich nur den Test Magnesium-Präparate, um zu verstehen, warum es inzwischen erhebliche Zweifel an der Kompetenz, der Glaubwürdigkeit und der Sorgfalt von Öko-Test gibt.
Die Seite warenexperten.com sagt, dass ihre Testergebnisse nur subjektive, persönliche Meinungen sind. Und deren Wesen ist, dass sie falsch sein können.
Die sieben unterschiedlichen Tests in der Mai-Ausgabe eint eines. Sie haben teils erhebliche Schwachstellen und viele blinde Flecken.
„Unabhängige Tests und Vergleiche von den Profis“ gibt es der eigenen Aussage zufolge von dietester.de.
Die Seite testcheckonline.de ist voll des Lobes für sich. Wir dagegen haben nichts als Kritik.

