Die sieben unterschiedlichen Tests in der Mai-Ausgabe eint eines. Sie haben teils erhebliche Schwachstellen und viele blinde Flecken.
Einleitung
Die Olivenöle hat Öko-Test unter anderem auf Pestizide, Mineralölbestandteile (MOSH, MOAH) und Weichmacher (Phthalate) untersuchen lassen. Mit dem Ergebnis: Nur acht von 30 sind „(sehr) gut“.
Genauso viele sind es im Test von 21 Knäckebroten. Sie wurden unter anderem auf Schimmelpilzgifte, das giftige Schwermetall Cadmium und krebsverdächtiges Acrylamid getestet, das sich durch das Backen mit hohen Temperaturen unvermeidlich bildet.
Recht umfangreich ist das Programm im Test Buttergemüse: gentechnisch veränderte Bestandteile, Salmonellen und andere Keime sowie Chlorat und Perchlorat. Das sind zwei Stoffe, die aus Reinigungs- und Desinfektionsmitteln in die Produkte gelangen können. Gefunden hat man lediglich eine geringe Menge an Pestiziden in zwei Produkten, so dass 16 von 18 „sehr gut“ sind.
Im Test von 29 Haarsprays schaffen nur fünf kein „sehr gut“. Sie wurden unter anderem abgewertet, weil sie bedenkliche Duftstoffe und umweltbelastende Silikone und/oder synthetische Polymere enthalten.
Der Hersteller von einem der 18 Knetsanden im Test hat sein Produkt zurückgerufen. Der Grund: Öko-Test hat darin Asbest entdeckt. Für die restlichen 17 Sande lautet das Testergebnis Asbest „sehr gut“.
Nicht nur auf Asbest, sondern auch auf Schwermetalle, Cyanid, polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), polychlorierte Biphenyle (PCB), polychlorierte Dibenzo(p)-dioxine und -furane (PCDD/F) wurden zwölf Spielsande getestet. Fündig geworden ist man nicht. Abgewertet wurden drei Produkte lediglich, weil das Testergebnis Weitere Mängel „ausreichend“ beziehungsweise „ungenügend“ war.
Mit zwölf von 22 ist die Mehrzahl der Produkte im Test Hundeshampoos „mangelhaft“ und „ungenügend“. Abgewertet wurden sie unter anderem wegen krebsverdächtigem Formaldehyd, bedenklichen Duftstoffen und Isothiazolinonen. Das sind Allergien auslösende Konservierungsmittel.
Wie üblich haben wir Ihnen alle Testergebnisse in den gleichnamigen Reitern dokumentiert.
Unsere Einschätzung
Unsere Einschätzung: Olivenöl ist vegan. Aber die Ernte der Oliven ist es nicht. Dazu schreibt die Seite philia-nature.de: „Nicht das Olivenöl selbst, sondern die Ernte der Oliven auf maschinellem Weg ist nicht vegan. Die großen Erntemaschinen fahren, einem Staubsauger ähnelnd, über die Olivenbäume hinweg, schütteln sie dabei und saugen die fallenden Oliven anschließend ein. Das passiert meistens nachts – die kühleren Temperaturen sollen das Aroma der Oliven schützen. Das Problem dabei? In den Olivenhainen überwintern etliche Zugvögel – genau zur Erntezeit, die je nach Region und Olivensorte zwischen Herbst und Frühjahr liegt. Der nächtliche Lärm und die Lichter verwirren die aus dem Schlaf gerissenen Vögel – deshalb fliehen sie nicht, sondern verharren in den Bäumen. Das führt dazu, dass alleine in Spanien pro Saison 2,6 Millionen Vögel von den Erntemaschinen eingesaugt und qualvoll getötet werden. Dazu kommen knapp 100.000 Vögel in Portugal. Darunter sind auch geschützte Arten – ein riesiges Problem für die Population und Artenvielfalt.“ Da vegan ein wichtiges Thema für Öko-Test ist, stellt sich schon die Frage, warum die Leserinnen und Leser nicht darüber informiert werden, welche Öle im Test nicht vegan geerntet wurden und wie man das bei nicht getesteten Ölen erkennt. Im Übrigen heißt es in der Legende: „Ein Testergebnis Weitere Mängel, das `mangelhaft´ oder `ungenügend´ ist, verschlechtert das Gesamturteil um zwei Noten. Ein Testergebnis Weitere Mängel, das `befriedigend´ oder `ausreichend´ ist, verschlechtert das Gesamturteil um eine Note.“ Doch es gibt keine solchen Testergebnisse. Alle sind „(sehr) gut“. Daher finde den Fehler. Ist die Legende falsch oder sind es einige der Testergebnisse Weitere Mängel?
Chlorparaffine sind in Speiseölen und anderen fettreichen Lebensmitteln nachweisbare, unerwünschte Schadstoffe. Sie reichern sich aufgrund ihrer fettlöslichen Eigenschaften in der Nahrungskette an. Wie bei den Phthalaten wird eine Kontamination über Maschinen bei der Ölpressung vermutet, da Chlorparaffine oft als Schmierstoffe, Weichmacher oder Flammschutzmittel eingesetzt werden. Krebsverdächtige kurzkettige Chlorparaffine (SCCP) sind in der EU weitgehend verboten. Wie bedenkliche mittelkettige Chlorparaffine (MCCP) sind sie unter dem Stockholmer Übereinkommen als persistente organische Schadstoffe gelistet. Unklar ist, warum Öko-Test Chlorparaffinen anders als Phthalaten keine Beachtung schenkt und wie sich ein Test auf diese Stoffe auf die Gesamturteile der Öle auswirken würde?
Über Knäckebrot schreibt Öko-Test: „Mit Mehl, Wasser und Salz ist die Zutatenliste zudem äußerst überschaubar – manche enthalten noch Hefe, das war’s.“ Trotzdem ist es nicht per se vegan. So schreibt Edeka zu seinem Gut & Günstig Knäckebrot Vollkorn: Kann Spuren von „Eiern und daraus hergestellten Erzeugnissen, Milch und daraus hergestellten Erzeugnissen (einschließlich Laktose) enthalten.“ Daher fragt man sich, warum die Leser nicht erfahren, welches Knäckebrot vegan ist und welches nicht.
Anders als im Test Hundeshampoo. In dem gibt es in der Tabelle die Zeile: „Vegan / anerkannte Zertifizierung“. Auch kritisiert man Allergien auslösende Isothiazolinone. Nicht aus Sorge um die Hunde, sondern um die Frauchen und Herrchen. Dazu schreibt Öko-Test: „Auch wenn bei Hunden ein Vollbad mit einem speziell abgestimmten Shampoo die Ausnahme bleiben sollte, sollten die Reinigungsmittel aus unserer Sicht frei sein von für Menschen problematischen und umstrittenen Inhaltsstoffen. Denn auch sie kommen beim Duschen des Hundes mit dem Shampoo in Kontakt.“ Daher ist es umso unverständlicher, dass weder Shampoos für coloriertes Haar (7/2021) noch Duschshampoo für Kinder (10/2025) auf Isothiazolinone getestet wurden. Letztere auch nicht auf Chlorhexidin, über das es im Test Hundeshampoos heißt: „Zu den weiteren Substanzen, die aus unserer Sicht nichts in den Shampoos für die Fellnasen zu suchen haben, weil sie bekanntermaßen unerwünschte Wirkungen beim Menschen haben, gehört aufgrund seines sensibilisierenden Potenzials der antibakterielle Wirkstoff Chlorhexidin.“ Dabei kommen die Anwender mit diesen Produkten wesentlich direkter in Kontakt als mit Hundeshampoos. In dem Test führt für fünf Produkte „unter dem Testergebnis Inhaltsstoffe zur Abwertung um fünf Noten: kein vollständiges Verzeichnis der Inhaltsstoffe nach INCI-Nomenklatur auf Website oder Produkt angegeben (in Anlehnung an Detergenzien-VO (EG) Nr. 648/2004) und auch auf Anfrage nicht mitgeteilt.“ Allerdings gehört die Abwertung gar nicht zu den Inhaltsstoffen, sondern zu den Weiteren Mängel. Das wurde in anderen Tests auch so gehandhabt. Für vier der fünf Shampoos wäre das Gesamturteil dann nicht mehr „ungenügend“.
Dass Buttergemüse nicht vegan ist, dürfte allen klar sein, die sich für das Thema interessieren. Daher ist es durchaus verständlich, wenn weder in der Tabelle noch im Text noch einmal ausdrücklich darauf hingewiesen wird. Aber die Zutaten stammen zum Teil aus Ländern mit prekären Arbeitsbedingungen. Wie die Orangen im Test Orangensaft (2/2024). Die Säfte wurden damals nicht nur auf die Inhaltsstoffe getestet, sondern auch darauf, ob die Hersteller ihrer Verantwortung zum Beispiel für faire Arbeitsbedingungen auf dem Plantagen gerecht werden? Das Ergebnis: „Die Qualität stimmt zwar meist. Aber bei den Arbeitsbedingungen auf den Orangenplantagen gibt es Luft nach oben. Nur ein Saft schafft ein `sehr gut´.“ Viele Säfte wurden wegen der Luft nach oben bezüglich der Unternehmensverantwortung (CSR – Corporate Social Responsibility) abgewertet, denn die floss zu 50 Prozent in das Gesamturteil ein. Im Editorial schrieb die damalige Chefredakteurin Kerstin Scheidecker: „Die Klimakrise hat fatale Auswirkungen auf den Orangenanbau in Brasilien und Florida. Wenn die Ernten mickrig sind, dann heißt das nichts Gutes für die Arbeitsbedingungen auf den Plantagen. Umso wichtiger, dass sich offenbar immer mehr Verbraucherinnen und Verbraucher für gute und faire Arbeitsbedingungen in den Herkunftsländern ihrer Lebensmittel interessieren.“ Bei Öko-Test ist das Interesse daran allerdings schon längst wieder erloschen. Zuletzt wurde die Unternehmensverantwortung im Test schwarze Pfefferkörner (3/2025) thematisiert und bewertet. Sie stammen unter anderem aus Tansania, Indonesien und Sri Lanka. Die Erdbeeren für die Fruchtaufstriche 9/2025) stammen aus China, Marokko und der Türkei, Erdnüsse (1/2026) aus Argentinien, Ägypten und Bolivien, Agavendicksaft (2/2026) aus Mexiko und die Zutaten für Studentenfutter (2/2026) aus Südafrika, Vietnam und der Elfenbeinküste. Doch für die Unternehmensverantwortung hat sich Öko-Test ebenso wenig interessiert wie aktuell beim Buttergemüse.
Im „So haben wir getestet“ im Test Haarspray schreibt Öko-Test: „Per Deklaration erfassten wir PEG/PEG-Derivate, synthetische Polymere, Silikone und Erdölverbindungen“. Wenn wir das richtig verstehen, fand also kein Test statt, sondern es wurden lediglich die Deklarationen abgeschrieben. Zudem heißt es: „Aus unserer Sicht kritische UV-Filter waren in keinem Produkt enthalten.“ Was man nicht wissen kann, denn auch hier hat man sich auf die Deklaration verlassen.
Dass der Test Knetsand problematisch ist, ergibt sich zwanglos aus dem Test Spielsand im gleichen Heft. Den hat man auf eine Vielzahl von Schadstoffen untersuchen lassen. Unklar bleibt, warum den Knetsand nicht, obwohl er ebenfalls zu 98 Prozent auf Quarz besteht. Auch wenn man im Spielsand nichts gefunden hat. Denn das konnte man ja nicht wissen, als man den Knetsand ins Labor gegeben hat. So entsteht für die Leser durch das dunkelgrün unterlegte Testergebnis Asbest „sehr gut“ der irreführende Eindruck, die Produkte seien unbedenklich. Tatsächlich sind sie es – vielleicht oder auch nicht.
Im Test Spielsand wurde das Testergebnis Weitere Mängel von drei Produkten um zwei Noten abgewertet, weil die kein CE-Zeichen haben. Mit dem müssen die Hersteller bestätigen, dass sie sich an die geltenden Vorschriften, hier für Spielzeug, halten. Ein Sand ist daher „gut“, zwei sind „befriedigend“. Das Problem: Ohne CE-Zeichen sind die Sande nicht verkehrsfähig und hätten gar nicht verkauft werden dürfen. Sie dann mit „gut“ (der Hersteller könnte sogar mit dem Label werben) bzw. „befriedigend“ zu bewerten, ist schon mehr als grenzwertig.
Fazit: Die Schwachstellen und die blinden Flecken in den Tests machen deutlich, dass „sehr gute“ Produkte vielleicht tatsächlich „sehr gut“ sind. Vielleicht sind sie es aber auch nicht.
Olivenöl
* Laut Deklaration bzw. Anbieter/Hersteller.
Fett gedruckt sind Mängel.
Abkürzungen: MOSH = gesättigte Mineralölkohlenwasserstoffe; MOAH = aromatische Mineralölkohlenwasserstoffe; DBP = Dibutylphthalat; CLP-Verordnung = Verordnung zur Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Chemikalien.
Anmerkungen: 1) Weiterer Mangel: PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen auf der Deckeloberseite. 2)
Weiterer Mangel: PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen in der Siegelfolie. 3) Weiterer Mangel: Umweltauslobung ohne ausreichende Information oder konkrete Fundstelle auf dem Produkt (hier: „Rapunzel Bio-Cent, für eine lebenswerte Welt.“) 4) Weiterer Mangel: Umweltauslobung ohne ausreichende Information oder lesbare konkrete Fundstelle auf dem Produkt (hier: „Zertifizierung EPD, Wir respektieren die Umwelt im gesamten Prozess“; ID nicht lesbar). 5) Laut Hersteller-/Anbietergutachten zu chargengleichem Produkt wurde das Olivenöl als „eher harmonisch“ eingestuft. 6) Laut Anbieter wurde die untersuchte Charge des Olivenöls aus dem Verkauf genommen. 7) Laut Hersteller-/Anbietergutachten zu chargengleichem Produkt lag kein sensorischer Fehler vor. 8) Laut Anbieter wurde die untersuchte Charge des Olivenöls aus dem Verkauf genommen. Laut Hersteller wird mit der neuen Abfüllung auf ein neues Layout umgestellt. 9) Laut Anbietergutachten zu chargengleichem Produkt wurde das Olivenöl als „eher harmonisch“ eingestuft. Seit April fließe das Produkt mit einer Designänderung, angepassten Nährwerten und der neuen GTIN
4066447918687 in die Märkte ein. 10) Laut Herstellergutachten zu chargengleichem Produkt wurde die Güteklasse „Extra Verigine“ belegt. 11) Laut Anbietergutachten zu chargengleichem Produkt wurden keine Pestizide nachgewiesen.
Knäckebrot
*Laut Deklaration bzw. Hersteller und/oder Anbieter.
Fett gedruckt sind Mängel.
Abkürzungen: ALARA = As Low As Reasonably Achievable.
Anmerkungen: 1) Weiterer Mangel: zu starke Abweichung des deklarierten Salzgehalts vom im Labor ermittelten Wert nach oben. 2) Weiterer Mangel: keine Angabe des Ballaststoffgehaltes auf dem Produkt. 3) Weiterer Mangel: zusätzliche Innenverpackung aus Kunststoff. 4) Weiterer Mangel: Nachweis eines für Bio nicht zugelassenen Pestizids in einem Bio-Produkt mit einem Gehalt von mehr als 0,010 mg/kg. 5) Weiterer Mangel: Auslobung „reich an Ballaststoffen“ ohne Angabe des Ballaststoffgehaltes, womit diese Aussage nicht überprüft werden kann. 6) Weiterer Mangel: Umweltauslobung ohne ausreichende Information oder konkrete Fundstelle auf dem Produkt (hier: „contributing to sustainable agriculture“). 7) Laut Anbietergutachten wurde in einer chargengleichen Probe weniger Acrylamid analysiert. Diesen Wert hätten wir als „erhöht“ bewertet. 8) Laut Anbietergutachten wurde in einer chargengleichen Probe kein Wirkverstärker nachgewiesen. Dies hätte zu keiner Abwertung als Mehrfachrückstand geführt. 9) Laut Anbieter ist eine Änderung des Verpackungsdesigns geplant. Das neue Produkt fließe ab Juni 2026 in den Handel ein. 10) Laut Anbieter wird das Produkt aus dem Verkauf genommen, da die übermittelten Ergebnisse nicht den Erwartungen an die Qualität entsprächen. Laut Anbietergutachten wurden in zwei chargengleichen Proben geringere Acrylamidgehalte analysiert, die wir als „erhöht“ bewertet hätten. 11) Laut Anbieter wurde eine Änderung des Verpackungsdesigns vorgenommen. Das neue Produkt fließe seit Januar 2026 in den Handel ein. 12) Der Gehalt des Wirkverstärkers Piperonylbutoxid darf aufgrund einer Ausnahmeregelung der Leitlinie des Bunderverbands Naturkost Naturwaren e.V. vom 3. April 2001 auch über 0,010 mg/kg in einem Bio-Produkt enthalten sein.
Buttergemüse
* Laut Deklaration und/oder Hersteller bzw. Anbieter.
** Laut Deklaration enthält das Produkt 9 % Petersilienbutter.
Fett gedruckt sind Mängel.
Anmerkungen: 1) Laut Anbieter werden Aldi Nord und Aldi Süd auch von weiteren Lieferanten beliefert. 2) Laut Anbieter wurde eine Layoutanpassung vorgenommen. Das Produkt mit dem neuen Verpackungsdesign fließe bei unveränderter Rezeptur seit Februar in den Handel ein. 3) Weitere Herkunftsländer der Gemüsezutaten sind Portugal, Deutschland, Großbritannien, Kroatien und Ungarn.
Haarspray
*Laut Deklaration bzw. Hersteller und/oder Anbieter.
Fett gedruckt sind Mängel.
Anmerkungen: 1) Weiterer Mangel: Silikone und/oder synthetische Polymere als weitere Kunststoffverbindungen (hier: Taft/Pantene/Got2b/Syoss/Nivea/Cien/Aveo/ Elkos/Today/Balea/Joolea/Isana/Lacura ultra starker Halt, 4: Octylacrylamide/Acrylates/Butylaminoethyl Methacrylate Copolymer; Wellaflex: Octylacrylamide/Acrylates/Butylaminoethyl Methacrylate Copolymer, VP/VA Copolymer; Langhaarmädchen: Acrylates Copolymer; Lacura, starker Halt, 2: Acrylates Copolymer, Acrylates/t-Butylacrylamide Copolymer, Dimethicone; L‘Oréal Studio Line: Acrylates/t-Butylacrylamide Copolymer; L‘Oréal Elnett: VA/ Crotonates/Vinyl Neodecanoate Copolymer; John Frieda: Phenyl Trimethicone, Octylacrylamide/Acrylates/ Butylaminoethyl Methacrylate Copolymer, VA/Crotonates/Vinyl Neodecanoate Copolymer; Final: Phenyl rimethicone, PPG-12 Dimethicone, VA/Crotonates/Vinyl Neodecanoate Copolymer, Octylacrylamide/Acrylates/Butylaminoethyl Methacrylate Copolymer; Hairwell: PVP, VP/VA Copolymer; Rituals: VA/Crotonates/Vinyl Neodecanoate Copolymer, Octylacrylamide/Acrylates/Butylaminoethyl Methacrylate Copolymer; Bevola: Vinyl Caprolactam/VP/Dimethylaminoethyl Methacrylate Copolymer; Gard: VP/VA Copolymer, Acrylates Copolymer; Rausch: VP/VA Copolymer, Isobutylene/Ethylmaleimide/Hydroxyethylmaleimide Copolymer, Polyquaternium-70). 2) Weiterer Mangel: Benzylalkohol nicht deklariert, aber im Labor über Deklarationsgrenze von 10 mg/kg nachgewiesen. Benzylalkohol-Allergiker sollten das Produkt vorsichtshalber nicht verwenden. 3) Duftstoff deklariert, aber im Labor nicht nachgewiesen. Gehalte an Duftstoffen können unter anderem je nach Alter des Produkts schwanken. Allergiker sollten das Produkt vorsichtshalber nicht verwenden (hier: Eco Cosmetics: Citronellol; L‘Oréal Elnett: Geraniol). 4) Laut Anbieter werden Rezeptur, Flaschenmaterial und Design verändert. Das Haarspray werde künftig NATRUE-konform sein und die Verpackung aus 100 % PCR bestehen. Das neue Produkt sei ab April/Mai 2026 erhältlich. Der EAN-Code 4305615453200 bleibe gleich. 5) Laut Anbieter wird die aktuelle GTIN durch eine neue Version mit angepasstem Design ersetzt. Die Rezeptur bleibe unverändert. Das neue Produkt mit der GTIN 4066447919509 sei voraussichtlich ab Mai 2026 erhältlich. 6) Laut Anbieter wird das Verpackungslayout verändert, die Rezeptur bleibe gleich. Das neue Produkt mit der EAN 4053776010151 sei ab April 2026 auf dem Markt. 7) Laut Anbieter ist voraussichtlich ab Mai ein Nachfolgeprodukt mit veränderter Duftstoffzusammensetzung erhältlich. Das neue Haarspray sei an der GTIN 4070765016932 erkennbar. 8) Laut Anbieter werden Formulierung und Auslobungen aktualisiert. Künftig sei das Produkt PETA-zertifiziert. 9) Laut Anbieter wird die aktuelle GTIN durch eine neue Version mit verändertem Layout ersetzt. Das neue Produkt mit der GTIN 4066447973570 trage das Siegel der Vegan Society. Die Rezeptur bleibe unverändert. 10) Laut Anbieter wird ab Juni 2026 der Duft des Produktes überabreitet. Zudem werde die Verpackung, außer Sprühkopf und Verschlusskappe, zu 95 % aus recyceltem Aluminium bestehen.
Asbest in Knetsand
* laut Hersteller/Anbieter/Inverkehrbringer.
Fett gedruckt sind Mängel.
Anmerkungen: 1) Laut Anbieter wurde der Verkauf des Produktes gestoppt und die Kunden über den
Asbestbefund informiert.
Spielsand
* laut Hersteller bzw. Anbieter.
Fett gedruckt sind Mängel.
Anmerkungen: 1) Weiterer Mangel: fehlendes CE-Zeichen auf der Produktverpackung. 2) Laut Hersteller ist das Produkt seit April mit neuem Layout unter dem Namen „Spielsand Natur Körnung: 0-2 mm“ im Handel.
Hundeshampoo
*Laut Deklaration bzw. Hersteller und/oder Anbieter.
** Duftstoff Cinnamylalkohol bzw. Cumarin deklariert, aber im Labor gemessener Wert unter Deklarationsgrenze von 100 mg/kg.
Fett gedruckt sind Mängel.
Abkürzungen: BIT = Benzisothiazolinon; CIT = Chlormethylisothiazolinon; DEP = Diethylphthalat; IPBC = Iodopropynyl Butylcarbamat; MIT = Methylisothiazolinon; OIT = Octylisothiazolinon.
Anmerkungen: 1) Weiterer Mangel: vollständiges Verzeichnis der Inhaltsstoffe nach INCI-Nomenklatur auf der Website, die auf dem Produkt angegeben ist, nicht auffindbar, aber auf Anfrage mitgeteilt. 2) Weiterer Mangel: Duftstoffe nicht deklariert, aber im Labor gemessener Gehalt über der Deklarationsgrenze von 100 mg/kg nachgewiesen (hier: Bellfor, Canina: Linalool; Bogacare: Benzylalkohol). 3) Weiterer Mangel: fehlende Hinweise „Enthält [BIT, CIT, MIT, Formaldehyd]“ und/oder „kann allergische Reaktionen hervorrufen“ bei Produkten, die CIT und/oder MIT in gemessenen Gehalten von 0,00015 % bis 0,0015 % und/oder BIT in gemessenen Gehalten von 0,0036 % bis 0,036 % und/oder Formaldehyd in gemessenen Gehalten von 0,02 % bis 0,2 % enthalten (hier: Felicity, Miau & Woof: CIT, MIT; Canina: BIT; Anione, Kerbl: Formaldehyd). 4) Weiterer Mangel: Umweltauslobung ohne ausreichende Information oder konkrete Fundstelle auf dem Produkt (hier: Aniforte: „Das Plus aus der Natur“; Bellfor: „nachhaltig“; Bogacare: „pro-nature“, „Tube mit weniger Plastik“). 5) Enthält synthetische Polymere als Kunststoffverbindungen (hier:Beaphar, Pet Head: Polyquaternium-7; Emmi Pet: Polyquaternium-39; Felicity: Polyquaternium-7 und -10; Glückstier: Acrylates/C10-30 Alkyl Acrylate Crosspolymer; Trixie: Polyquaternium-10). 6) Weiterer Mangel: ein gemessener pH-Wert bei einem als pH-neutral ausgelobten Produkts von unter- bzw. oberhalb des Bereiches von 6,65 bis 7,35. 7) Weiterer Mangel: Werbung mit „hypoallergen“. 8) Weiterer Mangel: fehlendes Akronym „UFI: “vor dem UFI-Code. 9) Weiterer Mangel: fehlende Hinweise „Enthält [CIT, MIT]“ und/oder „Kann allergische Hautreaktionen hervorrufen“ bei Produkten, die CIT und/oder MIT in gemessenen Gehalten von 0,0015 % und höher enthalten (hier: Canina: MIT; Nimo: MIT, CIT). 10) Linalool deklariert, aber im Labor nicht nachgewiesen. 11) Enthält problematische Tenside (hier: Beaphar, Heybruno, Pet Head: Sodium C14-16 Olefin Sulfonate; Hunter: Sodium C14-17 Sec-Alkyl Sulfonate; Trixie: Sodium C14-16 Olefin Sulfonate, Sodium Dodecylbenzenesulfonate). 12) Laut Deklaration „Natural Product Standard (approved by BDIH)“ zertifiziertes Produkt. 13) Laut Deklaration „Ecocert Ecopetcare made with Organic“ zertifiziertes Produkt. 14) Laut Anbieter wird die Verpackung entsprechend den Vorgaben der Detergenzienverordnung angepasst und dabei u.a. Konservierungsstoffe und Warnhinweise ergänzt, dabei bleibe die Rezeptur unverändert. Das geänderte Produkt sei voraussichtlich ab August 2026 erhältlich. 15) Laut Anbieter wird die Rezeptur weiterentwickelt, dabei werde voraussichtlich ab der Charge 015731 auf die Konservierungsstoffe CIT und MIT verzichtet, das veränderte Produkt seit frühestens ab 9/2026 im Handel erhältlich. 16) Laut Anbieter wird das Akronym „UFI:“ vor dem UFI-Code ergänzt. 17) Laut Anbieter wurde das Produkt gegen Ende des 1. Quartals 2026 vom Markt genommen. Es würden grundlegend neue Produkte entwickelt. 18) Weiterer Mangel: Auslobung eines Bio-Extraktes ohne Erläuterung, um welchen Inhaltsstoff es sich dabei handelt.