Montag, 25. Januar 2021

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Gewusst?

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Wussten Sie schon ...
...dass Atomkraftwerke CO2 verursachen?

Für die ewig Gestrigen in Sachen Energie sind Atomkraftwerke geeignet bis unverzichtbar für den Kampf gegen den Klimawandel, da sie kein Kohlendioxid (CO2) ausstoßen. Das ist zwar richtig. Dennoch verursacht Atomstrom die Freisetzung von CO2und weiteren Treibhausgasen: „Betrachtet man den gesamten Lebensweg – von Uranabbau, Brennelementherstellung, Kraftwerksbau und -rückbau bis zur Endlagerung – so ist in den einzelnen Stufen des Zyklus zum Teil ein hoher Energieaufwand nötig, wobei Treibhausgase emittiert werden“, so das Umweltbundesamt.

Verschiedenen Studien zufolge verursacht Atomstrom pro Kilowattstunde zwischen 3,7 und 110 Gramm sogenannte CO2-Äquivalente. In die wird nicht nur der Treibhauseffekt von Kohlendioxid, sondern auch von anderen Treibhausgasen wie Methan eingerechnet. Die Spannbreite der Studienergebnisse ist derart hoch, weil viele Daten fehlen. Zum Beispiel, wie viele Treibhausgase während der Jahrtausende dauernden Endlagerung des radioaktiven Mülls anfallen.

Fazit: Atomkraftwerke verursachen Treibhausgase. Auch wegen des ungelösten Problems der Endlagerung und der Gefahr von Reaktorkatastrophen sind sie ungeeignet für den Kampf gegen den Klimawandel.

 

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Wussten Sie schon ...
...was der Verbraucherclub ist?

"Guter Service ist schwer zu finden. Noch schwieriger wird es bei qualitativen Produkten, wenn man nicht weiß wo man danach suchen kann. Aus diesem Grund haben wir verbraucherclub.de ins Leben gerufen - ein Online-Portal für die besten Deals, Angebote, Produkte, und vieles mehr", so die Selbstdarstellung.

Mit der Realität hat dies nichts zu tun. So postete verbraucherclub.de am 23.10.2020: "Ärzte sind sprachlos: Passives-Abnehmmittel begeistert Deutschland". Dabei handelt es sich um Schuheinlagen aus Silikon. Sie sollen "die meisten Schmerzerkrankungen lindern oder beseitigen" und "Abnehmen zum Kinderspiel machen". "MindInsoles heißen die Wundersohlen eines amerikanischen Start-ups, die derzeit Schmerzgeplagte und Diätüberdrüssige dies- und jenseits des Atlantiks begeistern!", so verbraucherclub.de. Der Preis für die Sohlen, deren Herstellung vermutlich weniger als einen Euro kostet: 38,99 Euro. Und damit Interessierte nicht zu lange überlegen, meldet verbraucherclub.de schon am 26.10.2020: "Der Vorrat ist bereits stark reduziert: Die qualitativ-hochwertige Produktion hält nicht Schritt mit der Nachfrage."

Dass es sich hier um Nepp und Abzocke eines dubiosen Unternehmens handelt, bestätigt das Österreichische Institut für angewandte Telekommunikation. Es schreibt auf seiner Internetseite watchlist-internet.at: "Ein Impressum gibt es, das sich jedoch schnell als fehlerhaft herausstellt: An der angegebenen Adresse in New York befindet sich kein Büro, sondern eine ehemalige Feuerwache, die heute als Schule dient. Als haftende Gesellschaft wird die TrueCom LLC genannt, die es tatsächlich gibt, aber nichts mit dem verbraucherclub.de zu tun hat. Die Umsatzsteuer-ID stellte sich nach Recherchen als falsch heraus."

Schnell gefunden: Gleich der zweite Treffer der Google-Suche warnt vor den Machenschaften von verbraucherclub.de.

Fazit: verbraucherclub.de klingt seriös, ist es aber nicht. Gegen Abzocke durch solche Seiten schützt, vor einer Bestellung die Internetadresse zu googlen. In der Regel finden sich schnell Hinweise auf betrügerische Machenschaften.

 

Bewertung: 5 / 5

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...was die Seite verbraucherschutz.de wirklich macht?

Nach eigener Darstellung hilft der Verein VD Verbraucherschutz Deutschland online e. V., dem die Seite gehört, "Verbrauchern kostenlos, wenn sie Probleme mit einem Unternehmen haben". Seine Arbeit finanziert er, indem Firmen ein "Serviceversprechen" an verbraucherschutz.de abgeben können, das auf der Seite veröffentlicht wird. Dafür, und für die Nutzung seine Labels, kassiert die Seite eine "Verwaltungsgebühr". Über einen Schlüsselnotdienst beispielsweise heißt es auf verbraucherschutz.de: Er "erledigt Reparaturen schnell und kompetent vor Ort. Dabei geht die Firma immer mit der Zeit und installiert die aktuellsten Schließ- und Sicherheitssysteme, damit sich jeder jederzeit sicher fühlen können". Ihr Serviceversprechen lautet: "Des Kaufmanns Ehre ist die Einhaltung des gegebenen Wortes". Was verbraucherschutz.de wiederum kommentiert mit "Respekt". Wie hoch die Verwaltungsgebühr ist, haben wir übrigens trotz Nachfrage nicht erfahren.

Ebenso belanglos wie die Serviceversprechen sind die "Tests", die verbraucherschutz.de durchführt. Über einen Bürostuhl beispielsweise erfahren die User: "Der Stuhl verfügt über einen patentierten Bandscheibensitz für eine gesunde und aufrechte Haltung" und ermögliche "ermüdungsfreies Arbeiten im Arm- und Schulterbereich". Das liest sich nicht nur wie ein Werbetext. So ähnlich und teils mit den gleichen Worten beschreibt auch der Hersteller seinen Stuhl.

Sieht seriös aus, ist es aber nicht. Die Werbung auf der Internetseite eines Schlüsselnotdienstes mit dem Label "Partner" von verbraucherschutz.de. Rechts das Label "Empfehlung" für ein Produkt aus einem nichtssagenden "Test".

Fazit: Ein seriöser Name garantiert noch keine seriöse Internetseite. Vor verbraucherschutz.de hat übrigens abzockeforum.de schon 2015 mit den Worten gewarnt: "Fallt bloß nicht auf die Bande rein, wenn ihr ein Problem habt, geht zur richtigen Verbraucherzentrale."

 

Bewertung: 3 / 5

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